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Alraune, die Zauberpflanze

Alraune (Mandragora officinalis)

Alraunmännchen, Gemeine Alraune, Mandragora, Zauberwurzel

 

Die Alraune ist eine Mittelmeerpflanze. Sie ist von Portugal bis Griechenland, der Türkei, in Nordafrika und im Nahen Osten wild zu finden. Sie wächst vor allem im Ödland und bevorzugt eher trockene, sonnige bis halbschattige Standorte auf leichtem Sandboden, an Wegen in Olivenhainen oder Ruinen ist sie zu finden.

Die Alraune gehört zu den ältesten Arzneipflanzen überhaupt. Sie jedoch zu verwenden ohne richtiges Wissen über die Pflanze und deren verschiedene Wirkungen kann sehr gefährlich sein, denn die Alraune ist stark giftig! Sie wahr und ist ein wichtiges Zaubermittel im Kult der verschiedenen Völker

Die Alraune ist das klassische Hexenkraut. Um fast keine andere Pflanze ranken sich so viele Mythen und Legenden. Gefördert wurde diese Mythen und Legenden bestimmt auch durch das bizarre aussehen ihrer Wurzeln, die sehr stark an einen Menschen erinnern.

 

Mit dem Christentum verschwand die Alraune zunehmend und wurde als heidnische Zauberpflanze in Mitteleuropa verteufelt und verboten.

 

Die Alraune ein Sagenumwobenes und verteufeltes Kraut

Unter Hexensalbe (Flugsalbe) versteht man eine Salbe, mit der sich zur Zeit der Hexenverfolgung Hexen eingerieben haben sollen, um zum Hexensabbat zu fliegen. Da die Alraune ein Bestandteil dieser gefürchteten Hexensalbe darstellt wurde sie verteufelt und als gefährlich erklärt.

Die Alraune wächst meist unter einem Galgenhügel und braucht viel vergossenes Blut um zu wachsen, so sagte man. Wenn ihre gelben Beeren des Nachts leuchten und ein ahnungsloser Finder sie ausgräbt ist ihr Schrei tödlich.

Hexen sollen die Fähigkeit besitzen dem Alraunenmännchen Leben einzuhauchen um anderen Menschen schaden zuzufügen.

Hexen können ihre Alraunen in Kröten verwandeln um diese zu tarnen.

 

Auf vielen alten Bildern sieht man die Alraune in Kombination mit einem Hund dargestellt. Damals glaubte man so sehr an den tödlichen Schrei der Alraune das es nur sicher war die Alraune an einem Freitag vor Sonnenaufgang, nachdem man sich die Ohren mit Baumwolle oder Wachs vollgestopft hatte, mit einem schwarzen Hund, der keinen anderen Flecken am ganzen Leibe haben darf. Drei Kreuze musste man über dem Alraun machen und die Erde rings herum abgraben, so das die Wurzel zu sehen ist. Danach muss man den Alraun mit einer Schnur an den Schwanz des Hundes binden und den Hund mit Futter locken. So sei man sicher vor dem Schrei der Alraune der arme Hund jedoch nicht.

 

Magische Pflanze

 

Durch Harry Potter kahm die Alraune wider ins Gespräch. Im Buch sowie auch im Film wurde die Alraune mehrfach vorgestellt und der Mythos zum leben erweckt.

Ich bin mir sicher, dass einige versucht haben ihre eigenen Alraunen zu züchten! Auch wir haben es versucht denn wir benutzen die Alraune sehr gerne zum räuchern oder für Talismane. Und natürlich hätten wir auch sehr gerne so ein ausgewachsenes Alraunenmännlein. Was wir euch dazu mitteilen können wie es den so mit unseren Alraunen gelaufen ist, von 20 Alraunen Samen sind 4 Stück erfolgreich gekeimt. Die 4 wahren sehr heikel bloss nicht zu viel Wasser geben denn Alraunen mögen es eher trocken und sandig. Bei zu heissen Tagen wie es in diesem Sommer oft vor kahm die kleinen Pflänzchen sofort in den Schatten stellen, denn das mochten sie gar nicht. Ob die Alraune beim umtopfen schreit kann ich euch leider noch nicht sagen, denn sie mussten noch nicht umgetopft werden. Da die Alraune eine Staude ist wird sie sich jetzt im Herbst zurück ziehen und dann so hoffen wir im Frühling wider kommen, wir sind sehr gespannt ob wir es erfolgreich schaffen werden wenigstens ein Alraunenmännlein zu besitzen. Wir werden euch bestimmt nächstes Jahr berichten ob es geklappt hat.

Wer von euch nächstes Jahr auch Lust hat es zu versuchen der kann sich bei www.saemereien.ch Alraunen Samen kaufen. Wir währen auch gespannt auf eure Ergebnisse!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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